LAMILUX-Historie – Eine Reise durch die lebendige Geschichte unseres Familienunternehmens

1909:

Zimmerermeister Heinrich Strunz gründet das Unternehmen in Rehau.

1918:

Das Unternehmen wird um ein Sägewerk erweitert und nimmt die Produktion montagefertiger Holzbauten auf. Für diese neuartigen Konstruktionen meldet Heinrich Strunz zahlreiche Patente an.

1941:

Rudolf Strunz, Sohn des Gründers, übernimmt die Geschäftsleitung. Unter seiner Regie entwickelt sich das Unternehmen zu einem industriell ausgerichteten Betrieb.

1955:

Die bislang auf Holzverarbeitung ausgerichtete Firma befasst sich erstmals mit der Herstellung von Produkten aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK). Unter der neuen Markenbezeichnung LAMILUX werden GFK-Wellbahnen und Lichtkuppeln produziert.

60ER / 70ER JAHRE:

Die Kunststoff-Produkte aus Rehau erfahren bundesweit und im angrenzenden Ausland immer größer werdenden Absatz. LAMILUX-Lichtkuppeln finden sich auf vielen Sport- und Industriehallen, die transparenten LAMILUX-Wellbahnen überdachen Pergolas und Terrassen und dienen als Sichtschutz auf Balkonen.

1985:

Dr. Heinrich Strunz wird in der dritten Generation geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens

1990:

LAMILUX beginnt im Geschäftsfeld „Tageslichtsysteme“ mit der Entwicklung und Konstruktion von Lichtbändern. Im Bereich „Faserverstärkte Kunststoffe“ wird die Produktion komplett auf plane, in einem kontinuierlichen Verfahren gefertigte Flachbahnen umgestellt – die Geburtsstunde moderner High-Tech-Composites. 

1994:

Dr. Dorothee Strunz, Ehefrau von Dr. Heinrich Strunz, tritt als geschäftsführende Gesellschafterin in das Unternehmen ein.

2000:

Nach der Aufnahme ästhetisch reizvoller Glasdachkonstruktionen in das Tageslichtsysteme-Programm ist LAMILUX immer öfter Projekt-Partner bei architektonisch anspruchsvollen Repräsentativbauten. Faserverstärkte Kunststoffe von LAMILUX werden international nachgefragt – insbesondere von der Caravanindustrie und den Herstellern von Nutzfahrzeugen.

2006| 2007| 2008:

LAMILUX errichtet für zehn Millionen Euro eine dritte Produktionsstraße für faserverstärkte Kunststoffe. Erstmals erreicht das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Für die Fertigung von Lichtkuppeln investiert LAMILUX knapp acht Millionen Euro in eine neue Produktionshalle.

2009:

Das Familienunternehmen feiert sein 100-jähriges Bestehen.

2011:

LAMILUX erweitert für sieben Millionen Euro seine Produktionskapazitäten für Glasdachkonstruktionen und Lichtbänder und beginnt mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle.Im selben Jahr übernimmt LAMILUX die Firma Pecolit in Schifferstadt mit 60 Beschäftigten.

LAMILUX steigert seinen Umsatz auf 143 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent.

Unter der Beteiligung von LAMILUX entsteht der größte Repräsentativbau Italiens. LAMILUX liefert 640 Klappensysteme für das neue Kongresszentrum in Rom, errichtet nach einem Entwurf des Stararchitekten Massimiliano Fuksas.

2012:

Von der international renommierten Unternehmensberatung „Frost and Sullivan“ erhält LAMILUX für einen neuartigen carbonfaserverstärkten Kunststoff den „Product Innovation Award 2012“.


Erneut ist LAMILUX an einem großen Flughafenprojekt beteiligt. Für den neuen Flugsteig A Plus in Frankfurt liefert LAMILUX mehr als 100 Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und die Gebäudesteuerungstechnik.

2013:

Als erster Hersteller von Tageslichtsystemen entwickelt LAMILUX höchst energieeffiziente Oberlichter für Passivhäuser und bringt diese erfolgreich auf den Markt.

Produkte von LAMILUX sind international gefragt: Die Exportquote erreicht mehr als 60 Prozent.

LAMILUX gehört bereits zum zweiten Mal zu Bayerns „Best 50“

2014:

Die Familienunternehmer Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz sind „Entrepreneur des Jahres 2014“. Das Ehepaar erhält die begehrte Auszeichnung des internationalen Beratungsunternehmens „Ernst & Young“ in Berlin.
Rekordinvestition: LAMILUX investiert an seinem Heimatstandort in Rehau mehr als 20 Millionen Euro in die Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes und den Bau einer neuen Produktionsanlage für faserverstärkte Kunststoffe.
Rekordumsatz: LAMILUX erwirtschaftet 2014 mit 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 190,5 Millionen Euro.  

2015:

Auch in diesem Jahr wird LAMILUX mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht: Für eine höchst energieeffiziente und für Passivhäuser zertifizierte Glasdachkonstruktion erhält LAMILUX den „German Design Award 2015“. Und für die nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung geht der „Große Preis des Mittelstands 2015“ nach Rehau. Highlights: Im Beisein des Bayerischen Staatsministers Dr. Markus Söder wird eine neue, für 13 Millionen Euro errichtete Produktionsstraße für faserverstärkte Kunststoffe in Betrieb genommen. Der Umsatz ist mit 210 Millionen Euro der höchste in der Firmengeschichte.

 

 

2016:

Für den Erfolg von 2016 stehen wieder zahlreiche Auszeichnungen: Man fand sich erneut unter Bayerns Best 50 wieder und die Wirtschaftswoche TOP 50 platzierte LAMILUX unter den 15 innovativsten Mittelständlern. Mit dem German Design Award wird LAMILUX für seinen Dachausstieg Komfort gewürdigt. Für sein einmaliges Ausbildungskonzept Education for Excellence gewann LAMILUX 2016 sowohl den Deutschen Bildungspreis als auch das Ausbildungsass.
Erfolgreich verlief auch die Eingliederung der Firma MIROTEC Glas- und Metallbau GmbH in die LAMILUX Unternehmensgruppe.
LAMILUX konnte seinen Jahresumsatz 2016 um knapp zehn Prozent erneut steigern und erwirtschaftete 230 Millionen Euro mit seinen über 850 Beschäftigten.