E4E

Ausbildung mit Mehrwert


Unsere Ausbildung zeichnet sich nicht einzig durch die qualifizierte Vermittlung von Fachwissen aus. Unser hauseigenes Konzept EDUCATION for EXCELLENCE (E4E) fördert zusätzlich die Entwicklung der Selbst- und Sozialkompetenzen der Auszubildenden. Durch ehrenamtliches Engagement lernen sie, Verantwortung zu tragen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Während im ersten Lehrjahr durch verschiedene Projekte das Organisationsmanagement geschult wird, liegt der Fokus im zweiten Lehrjahr auf ehrenamtlichen Tätigkeiten, wofür sie eine Stunde pro Woche freigestellt werden.

Paradebeispiel: Azubi-Projekt „RoboKids“ 

Eines dieser E4E-Azubi-Projekte ist „RoboKids“, das von Auszubildenden aus der Elektrotechnik und Informatik unseres Unternehmens initiiert wurde. „RoboKids“ möchte Mädchen und Jungen der Unterstufe für das Programmieren und für digitale Technik begeistern. Mithilfe des Robotik-Systems LEGO MINDSTORMS Education EV3 zeigen die Azubis den Kindern, einen kleinen Roboter zu bauen und mit diesem bestimme Aufgaben zu lösen: Mittels eines Farbsensors kann der Roboter beispielsweise so programmiert werden, dass er losfährt und anhält, sobald er auf eine grüne Fläche trifft. Der kostenlose Kurs wird von fünf Auszubildenden wöchentlich am frühen Nachmittag gehalten. Ziel ist dabei, die Schüler und Schülerinnen im Umgang mit digitaler Technik aufzuklären und zu fördern. „Es soll ein Verständnis dafür entstehen, dass zum Beispiel hinter einer App komplizierte Programmierarbeit steckt“, betont Dr. Dorothee Strunz, LAMILUX-Geschäftsführerin.

Doch nicht einzig die Kinder profitieren von dem Projekt, sondern auch die Auszubildenden unseres Familienunternehmens. „RoboKids“ ermöglicht ihnen, sich als Projektleiter zu erleben, Verantwortung zu übernehmen sowie Zeit- und Organisationsmanagement zu erlernen. Auch der Umgang mit unvorhergesehenen Situationen wird so trainiert. Durch das Projekt investiert das Unternehmen LAMILUX langfristig in gut ausgebildete Fachkräfte mir Selbstvertrauen und Empathie. 

Wir sind „Mein gutes Beispiel 2019“

Das soziale Engagement der Auszubildenden und deren Förderung durch das einzigartige Konzept E4E wurde beim bundesweiten Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ ausgezeichnet. Dieser wird von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit DIE JUNGEN UNTERNEHMER, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) durchgeführt. Seit 2011 wird der Preis an mittelständische Unternehmen verliehen, die sich für ihre Mitarbeiter sowie die Gesellschaft engagieren. Hierdurch sollen Vorbilder aufgezeigt und Netzwerke geschaffen werden.  In diesem Jahr wurden insgesamt dreizehn Unternehmen nominiert, in der Kategorie „Große Unternehmen“ konnte sich LAMILUX gegen REWE und Förstina Sprudel mit seinem sozialen Projekt „RoboKids“ erfolgreich durchsetzen. 

Wir haben für unser Ausbildungskonzept E4E noch einige weitere Auszeichnungen erhalten, zum Beispiel den IHK-Bildungspreis 2018 und das Siegel „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“. Eine Übersicht über alle Preisgewinne ist auf unserer Website zu finden.

Echtes Teamwork

Ein LAMILUX Produkt durchläuft viele Berufe


Das Rehauer Familienunternehmen LAMILUX gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Tageslichtsystemen und Composites. In beiden Unternehmensbereichen stehen viele spannende und zukunftsorientierte Ausbildungsberufe zur Verfügung. Ein LAMILUX Produkt, wie z.B. ein Flachdach Fenster oder vielseitig einsetzbare Kunststoffplatten, geht von dem ersten Entwurf bis zur Montage beim Kunden durch viele fachkundige Hände.

LAMILUX Tageslichtsysteme

Von der Idee bis zum imposanten Glasdach


Die Geschichte eines Produkts beginnt mit dem Auftrag eines Kunden. Dieser kontaktiert das Unternehmen. Ansprechpartner ist die Industriekauffrau bzw. der Industriekaufmann. Unsere Industriekaufleute durchlaufen während der Ausbildung verschiedene Abteilungen, wie den Einkauf, den Vertrieb/Marketing oder die Buchhaltung und können so erproben, welcher Arbeitsbereich am besten zu ihnen passt. Bei der Ausbildung zum Euroindustriekaufmann/-frau werden zudem fundierte Englischkenntnisse im internationalen Vertrieb erworben. Als Allroundtalente verbuchen Industriekaufleute zum Beispiel eine Rechnung oder erstellen ein Angebot für den Kunden. Dies kann sowohl den Bereich Tageslichtsysteme als auch Composites, d.h. faserverstärkte Kunststoffe, betreffen.

Interview mit Laura Pelz - Industriekauffrau

Laura ist 22 Jahre und im 1. Lehrjahr. Sie kommt aus Rehau. 

„Ich bin durch Internetrecherche auf die Ausbildung zur Industriekauffrau aufmerksam geworden. Da ich in der Region bleiben wollte, war LAMILUX meine erste Wahl. Hier hat mich das Ausbildungskonzept E4E sofort angesprochen. Ausschlaggebend war für mich außerdem, dass ich durch mein Abitur die Ausbildungsdauer auf zwei Jahre verkürzen kann. Das Rehauer Familienunternehmen mit seinem renommierten Ruf und die abwechslungsreiche Ausbildung zur Industriekauffrau sind für mich das perfekte Gesamtpaket.

Zuerst war ich beim Marketing im Bereich Composites eingesetzt. Zu meinen Aufgaben zählte unter anderen die Vor- und Nachbereitung von Messen und das Übermitteln von Werbematerialien an Kunden und Partner. Momentan bin ich im Sekretariat tätig, hier ist Organisationstalent gefragt: Wir planen zum Beispiel Projekte und koordinieren die Ehrenämter der Familie Strunz. Daran gefällt mir am besten, dass ich die Projekte über einen längeren Zeitraum betreue und so die Entwicklung und den Erfolg einer Aufgabe hautnah miterleben kann.

In der Ausbildung muss man sich immer wieder neuen Aufgaben stellen. Das ist oft fordernd, doch man wächst an den Aufgaben und schnell läuft alles wie von selbst. Außerdem wird es nie langweilig: Es stehen regelmäßig neue Themenbereiche an und durch den Einblick in die verschiedenen Unternehmensabteilungen lernt man immer wieder Neues kennen.

Als Industriekauffrau muss man definitiv lernbereit sein und konzentriert arbeiten können. Auch Selbstständigkeit und ein gutes Zeitmanagement sind wichtig.

Ich möchte auf meiner Ausbildung aufbauen und mich auch danach fortbilden. Vor allem mit Abitur stehen mir hier alle Möglichkeiten offen.“


Hat die Industriekauffrau den Bauauftrag für ein Glasdach eines Einkaufszentrums erhalten und ein passendes Angebot vorgeschlagen, gibt sie es weiter an die Technik. Ein Glasdach designt sich aber nicht von selbst, es braucht kreative Visionäre, die stets neue Produkte entwickeln. Technische Produktdesigner/-innen unterstützen die Konstrukteure bei der zukunftsweisenden Warenentwicklung und berechnen technische Daten und Kennwerte.

Interview mit Jennifer Wunderlich - Technische Produktdesignerin

Jennifer ist 23 Jahre alt und im letzten Lehrjahr. Sie wohnt in Rehau.

„Ursprünglich wollte ich Architektur studieren, aber die Vorteile einer betrieblichen Ausbildung haben mich überzeugt: Ich merke direkt, ob meine Berufswahl die Richtige war, ich habe praktischen Bezug zu meinen Lerninhalten, sammle Erfahrung und verdiene bereits mein erstes Geld.

LAMILUX kannte ich bereits durch Freunde und Bekannte sowie auch von Ausbildungsmessen wie der Contacta, die ich mit der Schule besucht habe. Nach einem Ferienpraktikum war es dann schnell klar: Ich wollte Technische Produktdesignerin werden. Tatsächlich war LAMILUX die Firma, die mitunter am schnellsten auf meine Bewerbung geantwortet und bei mir einen super Eindruck hinterlassen hat.

Drei Jahre später bin ich nun in meinem Lehrberuf voll angekommen: Ich bin ein fester Teil der Entwicklungsabteilung, zeichne mit CAD-Programmen am PC, mache aus zweidimensionalen Zeichnungen dann dreidimensionale und erstelle Bilder für Prospekte und interne Datenblätter. Zudem verbessere ich bestehende Produkte optisch und funktionell und bin auch bei Neuentwicklungen dabei. Und genau das ist für mich das Beste an diesem Beruf: Ich grüble und löse Probleme – was manchmal sehr verzwickt ist und Monate dauern kann – und sehe am Ende das fertige Produkt in Serienproduktion gehen. Ein tolles Gefühl!“


Die innovative Glaskonstruktion muss jedoch individuell auf die Wünsche des Kunden und die Bauvoraussetzungen abgestimmt werden. Um das Glasdachdesign in die Realität umzusetzen, fertigen die technische Systemplaner/-innen Konstruktions- und Montagepläne sowie detaillierte technische Zeichnungen an. 

Interview mit Hans Hermann - Technischer Systemplaner

Hans ist 19 Jahre und im dritten Lehrjahr. Er wohnt in Helmbrecht.

„Schon in der Schule habe ich gemerkt, dass mir Technik liegt. Außerdem ist mein Cousin ebenfalls Technischer Systemplaner, dadurch bin ich auf den Beruf aufmerksam geworden. Die Ausbildungsmesse in Hof in der Freiheitshalle konnte mich dann vollends überzeugen. Ich habe dann Praktika bei anderen Firmen gemacht, doch als ich die Zusage von LAMILUX erhalten habe, war für mich sofort klar, dass ich hier arbeiten möchte. Die Firma war von meinem guten Zeugnis begeistert, für mich war der ausgezeichnete Ruf des Rehauer Unternehmens ausschlaggebend.

Zu meinen spannenden Aufgaben gehört das Zeichnen von Konstruktionen im 3D-Bereich anhand zweidimensionaler Vorgaben. Außerdem erstelle ich Produktions- und Stücklisten für die Fertigung und Beschichtungslisten für externe Beschichter. Auch fordere ich Bauteile für den Einkauf an.

Besonders das 3D-Zeichnen macht mir Spaß, denn jede Glasarchitektur ist anders und hält neue Herausforderungen bereit. Ich kann dabei sehr kreativ sein, da die finale Ausarbeitung bei mir stattfindet und mir Freiraum für eigene Ideen lassen. Dadurch habe ich die Möglichkeit, mir individuelle Lösungen für ein schlichtes und funktionales Design auszudenken.

In meinem Beruf muss ich viel Verantwortung übernehmen, denn die gesamte Fertigung hängt von meiner Arbeit ab. Daran musste ich mich zu Beginn erst gewöhnen, doch ich bin daran gewachsen. Das Tolle an meiner Ausbildung ist, dass ich meine Kreativität ausleben und etwas in der Firma bewegen kann. Denn aus meinen Ideen entstehen reale Produkte.

Nach meiner Ausbildung möchte ich bei LAMILUX bleiben und erst einmal arbeiten. Dann werde ich wahrscheinlich meinen Techniker für Maschinenbau in Hof machen. Mein Berufsfeld bietet mir zum Glück die Möglichkeit, mich immer weiterzubilden.“


Diese technischen Pläne setzen die Konstruktionsmechaniker/-innen in der Werkstatt um. Hierfür fertige sie Einzelteile an, die im Anschluss zusammengebracht und je nach Kundenwunsch lackiert werden. Dafür erlernen sie in der Ausbildung manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren, wie z.B. Schweißen, Feilen und Bohren.

Bei dem abwechslungsreichen Herstellungsprozess kommt daher nie Langeweile auf, findet Azubi Jan Schödel, der durch ein Praktikum bei LAMILUX auf den Ausbildungsberuf aufmerksam wurde: „Das Tolle an unserer Ausbildung ist, dass wir die verschiedensten Formen der Metallbearbeitung kennenlernen. Die Arbeit in der Schlosserei ist sehr anspruchsvoll, hier lernen wir zum Beispiel, Maschinen zu reparieren.“ 

Die Fertigung, Montage und Demontage von Metallbauteilen erfordert Teamfähigkeit, Kommunikationsbereitschaft, Ehrgeiz und natürlich handwerkliches Geschick.

„Diese Ausbildung ist für jeden das Richtige, der Spaß an Technik und Naturwissenschaften hat“, erklärt Ausbilder Uwe Voigtländer, der die Arbeit mit den jungen Auszubildenden sehr schätzt. Er steht voll hinter dem Ausbildungskonzept von LAMILUX: „Wir fördern und fordern junge Menschen und ihre individuellen Kompetenzen. Selbstständiges Arbeiten und lösungsorientiertes Denken stehen dabei im Vordergrund."

Für den reibungslosen Produktionsablauf des Glasdaches sorgen die Industriemechaniker/-innen. Ihr zentrales Aufgabengebiet ist die Montage, Wartung und Instandhaltung der hochmodernen Hightech-Maschinen und Anlagen in der Produktion. In der Ausbildung werden sie zu Profis für große Maschinen. 

Interview mit Nils Wild - Industriemechaniker

Nils ist 19 Jahre und im 2. Lehrjahr. Er kommt aus Hohenberg an der Eger.

„Ich wollte gerne etwas mit Maschinen machen und habe mich auf den Rat eines Freundes hin bei LAMILUX beworben. In einer mehrmonatigen Grundausbildung lernte ich Bohren, Sägen, Drehen, Fräsen und Feilen. Seitdem habe ich richtig coole Aufgaben: Neben den typischen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, habe ich auch eigene Projekte. Kürzlich habe ich etwa einen hydraulischen Schrägtisch gebaut, auf dem unsere Konstruktionsmechaniker nun leichter an den Produkten arbeiten können.

Aber auch an den verschiedenen Produktionsanlagen bin ich oft unterwegs, beispielsweise wenn es mechanische Probleme gibt. Da wird es dann schon mal knifflig und man muss schnell improvisieren, wenn der eigentliche Plan nicht funktioniert. Aber mit einem guten logischen Denken und Rechenkenntnissen klappt das auch – und es macht obendrein richtig Freude, wenn die Maschine dann endlich wieder läuft.“ 


Die fertig produzierten Glasdächer werden auf Dächern in der ganzen Welt montiert. Sind in ihnen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen integriert, steigen auch die Elektroniker/-innen für Gebäude und Infrastruktursysteme, kurz EGIS, mit aufs Dach. Sie sind die Experten für das Installieren von Be- und Entlüftungsanlagen, das Programmieren von Klappenöffnungen im Brandfall und die Steuerung der Tageslichtsysteme.

Interview mit Lukas Prenzel - Elektroniker für Gebäude und Infrastruktursysteme

Lukas ist 19 Jahre alt und im zweiten Lehrjahr. Er wohnt in Hof

„Ursprünglich wollte ich als Elektroniker in der Betriebstechnik arbeiten, doch dort waren die Plätze schon vergeben als ich mich beworben habe. Herr Goldhahn aus der Personalabteilung hat mir dann vorgeschlagen, mir einmal den Elektroniker für Gebäude und Infrastruktursysteme anzuschauen. Heute muss ich sagen: Das gefällt mir sogar noch besser!

Im ersten Lehrjahr lernen wir hier alles über den Bau von Schaltschränken für beispielsweise Entrauchungen. Ab dem zweiten Lehrjahr sind wir dann deutschlandweit unterwegs. Wir installieren die Schaltschränke auf Baustellen, warten Anlagen und halten sie Instand.

Ein Auftrag kann hier schon mal mehrere Wochen dauern – etwa beim Möbelhändler Höffner in Neuss, wo ich dieses Jahr schon dabei war.

Das ist schon wirklich super, denn ich bin gerne unterwegs und blicke hinter die Kulissen. Dort wo wir arbeiten, kommt man ja sonst gar nicht hin. Zum Beispiel aufs Dach und in die Technikräume des Flughafen Münchens.

Nach meiner Ausbildung will ich sogar noch einen Schritt weitergehen, möchte Elektrotechnik studieren und dann als Projektleiter auf den Baustellen arbeiten.“


Nachdem das Glasdach im Verlauf seiner Entstehung durch so viele fachkundige Hände gegangen ist, kann sich das Endprodukt sehen lassen: Ein ästhetisch und funktional beeindruckendes Glasdach, dass das Gebäude mit viel Tageslicht durchflutet. „Das Ergebnis ihrer Arbeit in Form einer spektakulären Glasdachkonstruktion zu sehen, erfüllt unsere Auszubildenden immer mit sehr viel Stolz“, stellt Meister Uwe Voigtländer zufrieden fest.

LAMILUX Composites

Robuste Kunststoffe: Aus Rehau in die ganze Welt


Auch die faserverstärkten Kunststoffe von LAMILUX, die in Form großer Platten oder Bänder hergestellt werden, durchlaufen einen spannenden Produktionsprozess. Nach der Auftragsbearbeitung durch die Industriekaufleute geht es weiter zum Fertigungsteam. Hier nehmen die Maschinen- und Anlagenführer/-innen mit Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik eine verantwortungsvolle Position ein. Zu ihren Aufgabenbereichen gehören die Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung unserer hochmodernen, digital steuerbaren Fertigungsmaschinen und -anlagen.  Außerdem sind sie für die Überwachung und Dokumentation der Prozess- und Produktqualität zuständig. 

Spezialisten für die Qualität der faserverstärkten Kunststoffe sind die Werkstoffprüfer/-innen. Wer ein Talent für Mathematik, Physik und Chemie hat, ist hier klar im Vorteil. In der Ausbildung erlernen sie die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung chemischer und mechanischer Untersuchungen in den hauseigenen Laboren. In den Versuchsreihen wird die Zusammensetzung und Struktur der Kunststoffe geprüft und Produktfehlern auf den Grund gegangen. Ein zukunftsweisendes Berufsfeld, das unverzichtbar für die stetige Weiterentwicklung unserer Kunststoffe ist. 

Interview mit Lukas Bärnreuther - Werkstoffprüfer

Lukas ist 22 und im vierten Lehrjahr. Er wohnt in Bischofsgrün, kommt ursprünglich aus Bamberg und hat zwischenzeitlich in Hof gewohnt.

„Auf die Ausbildung zum Werkstoffprüfer bin ich durch ein Praktikum bei LAMILUX aufmerksam geworden. Ich habe mir dabei verschiedene Berufe angeschaut, doch der Werkstoffprüfer hat mir am meisten gefallen, da die Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Es ist eine Mischung aus Physik und Chemie, Büro und Labor. Am meisten interessiert mich dabei die technische Komponente, wie die Entwicklung und die Qualitätssicherung. Diese Bereiche haben mich überzeugt, dass Werkstoffprüfer der richtige Beruf für mich ist. Vorher war ich in einem anderen Unternehmen im Informatik-Bereich tätig, doch das lag mir einfach nicht.

Langweilig wird es als Werkstoffprüfer nie, jeder Tag hält andere Aufgaben bereit. Zwar gibt es wöchentlich und monatlich regelmäßige Prüfungen, aber wenn ein Kunde ein Datenblatt anfordert, kann sich spontan der gesamte Tagesplan ändern. Deshalb ist es wichtig, im Team zu arbeiten. Wir können uns aufeinander verlassen.

Das Tolle an meinem Beruf ist die Vielseitigkeit – monotone Abläufe gibt es nicht. Am meisten Spaß macht es mir, neue Rohstoffe zu überprüfen. Ich führe verschiedene Prüfungen durch, wie z.B. Zug- und Biegeversuche und mache Labortests. Dadurch erhalte ich wichtige Erkenntnisse für die Produktverbesserung und -entwicklung.

Nach meiner Ausbildung möchte ich bei LAMILUX bleiben. Mein Beruf bietet viele Fortbildungs- und Karrieremöglichkeiten, es bleibt also weiterhin spannend.“ 


Die Fertigung der Kunststoff- und Kautschukelemente ist Aufgabe der Verfahrensmechaniker/-innen. An unseren fast 200 Meter langen Hightech-Flachbahnanlagen produzieren sie mithilfe von werkstoffspezifischen Füge- und Verarbeitungsverfahren unsere faserverstärkten Kunststoffe. Die selbstständige Bedienung der Anlagen und Maschinen sowie die Steuerung von Arbeitsabläufen machen diesen Beruf spannend und abwechslungsreich. Doch nicht nur das: Composites sind die Werkstoffe der Zukunft, da sie leicht und robust zugleich sind und sich so beispielsweise perfekt für die Automobilindustrie eignen.

Interview mit Philip Seidel - Verfahrensmechaniker

Philip ist 17 und im zweiten Lehrjahr. Er wohnt in Oberkotzau.

„Schon beim Probearbeitstag ist mir aufgefallen, wie gut und harmonisch die Kollegen hier zusammenarbeiten. Und ich habe auch inhaltlich einen Ausblick auf die Lehrzeit bekommen. Hier durfte ich selber anpacken anstatt nur zuzugucken.

Je nachdem an welcher Station der 200 Meter langen Flachbahnanlage ich eingeteilt bin, habe ich ganz verschiedene Aufgaben: mit passendem Harz und Farbe bestücken, Trägermatten einlassen, die fertige Kunststoffrolle verpacken – also prinzipiell alles, womit die Anlage ihren Dienst verrichtet.

Dabei muss ich vor allem immer konzentriert sein, da alle Komponenten exakt eingestellt sein und passen müssen. Ich arbeite deswegen sehr selbstständig und denke genau über meine Arbeitsschritte nach. Das hilft mir auch in meinem privaten Alltag. Ein ganz einfaches Beispiel: Ich denke beim Rasenmähen genau nach, wie ich vorgehen will. Das spart mir viel Zeit und Energie, sodass ich danach mehr Zeit habe, um meine Freizeit zu genießen.“ 


Das Endprodukt dieses komplexen Arbeitsprozesses kann man auf Straßen weltweit sehen, z.B. verarbeitet in Wohnmobilen, LKW oder Bussen. Aber auch Sportartikel wie Skateboards oder Hygieneprodukte sind mit LAMILUX Composites ausgestattet. 

Rezept für ein erfolgreiches Unternehmen:

Technisches Wissen, Analytisches Denken und eine Prise Kreativität


Die bereits vorgestellten Ausbildungsberufe sind zentral für die Entwicklung und Herstellung unserer weltweit führenden Produkte. Doch ein Unternehmen ist noch auf weitere Berufstalente angewiesen, um dauerhaft Erfolg zu haben.

Hierzu zählen auch die Elektroniker/-innen für Betriebstechnik. Sie sind für jegliche elektronische Arbeiten im Unternehmen zuständig, von der Installation elektrischer Betriebs- und Produktionsanlagen bis zur Einrichtung der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik. Auch regelmäßige Prüfungsverfahren und Störungsbehebungen liegen in ihren Händen. Sie garantieren also verantwortungsvoll für Hochspannung im Betrieb. 

Interview mit Dominik Heide - Elektroniker für Betriebstechnik

Dominik ist 18 Jahre und im 2. Lehrjahr. Er kommt aus Kautendorf.

„Mir war ziemlich früh klar, dass ich etwas mit Elektrik machen möchte. Denn zuhause habe ich sehr oft mit meinem Vater Stromkabel verlegt oder Geräte repariert – und das macht mir großen Spaß. Nach drei Praktika in verschiedenen Firmen, unter anderem bei LAMILUX, stand mein Entschluss dann endgültig fest. Jetzt lerne ich, wie ich Maschinen warte und instand setze, Kabel ziehe, Elektrogeräte prüfe oder Störungen behebe. 

Oftmals müssen wir Elektroniker auch schnell handeln: Etwa wenn eine der Flachbahnanlagen eine Störung hat und nicht mehr läuft. Das muss schnell behoben werden, sonst trocknet beispielsweise das Harz ein und kann nicht mehr gebraucht werden. Trotzdem müssen wir Ruhe bewahren und den Fehler suchen. Und das ist einfach spannend und genau mein Ding.“


Kreativ geht es in der Werbeabteilung zu. Schließlich muss ein Unternehmen auch nach außen präsentiert werden und sich durch sein visuelles Erscheinungsbild abzeichnen.  Mediengestalter/-innen kreieren Prospekte und Messestände und legen ein grundlegendes Corporate Design fest. Auch diese Beilage stammt von ihnen. In der Ausbildung lernen sie jegliche Art von Medienprodukten mithilfe von Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen zu gestalten.  

Interview mit Johanna Werner - Mediengestalterin

Johanna ist 19 und im 2. Lehrjahr. Sie kommt aus der Nähe von Adorf.

„Ich bin mehr oder weniger durch Zufall auf den Beruf Mediengestalter gestoßen, kreatives Gestalten war aber schon immer mein Ding. Ich habe mir auch die Produktdesign-Schule in Selb angeschaut, aber ein Vortrag von LAMILUX bei der Contacta in Hof hat mich so begeistert, dass ich mich für die Ausbildung zur Mediengestalterin entschieden habe. Das einwöchige Praktikum bei LAMILUX hat mir bestätigt, dass das genau die richtige Entscheidung war. Das Betriebsklima hier ist einfach unschlagbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich hier in der Region bleiben kann. Früher hätte ich nicht gewusst, dass so eine kreative Ausbildung in meiner unmittelbaren Nähe möglich ist.

Als Mediengestalterin habe ich einen unglaublich abwechslungsreichen Berufsalltag. Zwei Tage in der Woche bin ich in der Werbe-Abteilung und beschäftige mich mit Print-Medien wie Fotos, Flyer oder unserem Mitarbeitermagazin.

Den Rest der Woche verbringe ich in der Online-Kommunikation. Hier bin ich für die Pflege der Website zuständig. Momentan arbeiten wir beispielsweise daran, unsere Website in zahlreiche Sprachen zu übersetzen. Zudem habe ich schon eine Teaser-Homepage für die entstehende Kindertagesstätte LamiKita selbst programmiert. Das fand ich besonders spannend. 

Als Mediengestalter arbeitet man nicht nach Schema F, sondern hat immer wieder neue Projekte. Die facettenreiche Arbeit ist genau das Richtige für alle, die kreativ sind, ein Gespür für Ästhetik haben und gleichzeitig auch technisch interessiert sind. Mir persönlich macht die Gestaltung der Website bisher am meisten Spaß. Mir technisches Wissen anzueignen, reizt mich einfach. Deshalb kann ich mir vorstellen, nach meiner Ausbildung Informatik oder Mediendesign zu studieren.“


Schließlich ist auch der IT-Bereich ist aus dem Unternehmensalltag nicht wegzudenken. Die Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung programmieren und entwickeln Software. In der Ausbildung lernen sie zum Beispiel mit Programmiersprachen und Entwicklertools zu arbeiten und Anwender zu schulen. Hier erlebt man Sience Fiction im Alltag.

Die Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration sind dagegen die Hardwarespezialisten. Aufgabengebiete sind die Planung und Installation komplexer IT-Systeme, das Betreiben von Netzwerken und die Analyse und Behebung akuter Störungen. Ein zukunftsorientiertes Berufsfeld, das sich stetig weiterentwickelt.

Interview mit Andreas Waldhütter - Fachinformatiker

Andreas ist 19 und macht ein duales Studium. Er kommt aus Schwarzenbach an der Saale

„Bereits am Gymnasium habe ich programmiert und war sehr an Informatik interessiert. Mein Fachlehrer riet mir dazu, ein duales Studium zu machen. Ich wollte in der Region bleiben und habe mir hier einige Unternehmen angeschaut, hierbei ist LAMILUX für mich durch das tolle Team und das Miteinander hervorgestochen.

In meinem ersten Ausbildungsjahr bin ich je vier Monate in den Bereichen Intranet, Anwendungsentwicklung und unserem ERP-System zur Darstellung der Geschäftsprozesse eingesetzt. Am besten gefällt mir im Moment die Entwicklung von Anwendungen, hier habe ich bereits ein eigenes Projekt, einen Postleitzahlen-Searcher, selbstständig umgesetzt.

Ich habe in meinem Beruf mit vielen verschiedenen Menschen in beiden Unternehmensbereichen, Tageslichtsysteme und Composites, zu tun. Das macht meinen Arbeitsalltag sehr vielseitig. Als Informatiker sollte man sich deshalb nicht nur mit PCs auskennen, sondern auch kommunikativ sein und strukturiert denken können.

Nach meinem Abschluss möchte ich definitiv erst einmal bei LAMILUX bleiben und weitere Berufserfahrungen sammeln. Auch der Region möchte ich treu bleiben.“


Dein Weg zur Ausbildung

Komm zu LAMILUX!


Besucht uns am Tag der offenen Tür

Am 18. Oktober 2019 könnt ihr bei Werksführungen, Mitmachaktionen und einer Podiumsdiskussion in unser Familienunternehmen hineinschnuppern. Kommt vorbei – gerne mit eurer ganzen Familie – und lernt uns kennen. Wir freuen uns auf euch!

Neugierig? Hier kannst du uns treffen

28.09.2019 Ausbildungsmesse Marktredwitz                                                                                                   
25. / 26.09.2019Contacta 2019
18.10.2019Tag der offenen Tür
09.11.2019Ausbildungsmesse Hof

Dein Praktikum bei LAMILUX 

Möchtest du einmal in das Unternehmen und einen Beruf hineinschnuppern? Dann ist ein Praktikum bei LAMILUX genau das Richtige. Hier kannst du unter folgenden Bereichen wählen: Elektro, Metall, Technisches Zeichnen, Kunststoff, IT und kaufmännischer Bereich.

Ein Praktikum dauert meistens ein bis zwei Wochen, aber auch Tagespraktika sind bei uns möglich!

Schicke uns hierfür einen tabellarischen Lebenslauf und ein aussagekräftiges Motivationsschreiben mit Angabe des möglichen Zeitraums und des gewünschten Einsatzbereiches. Vielleicht ist euer Praktikum sogar der Grundstein eurer beruflichen Zukunft: Wer im Praktikum zeigt, was er kann, hat gute Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. 

Deine Bewerbung für das Ausbildungsjahr 2020

Wir freuen uns auf deine Bewerbungsunterlagen! Bewerbungen für 2020 sind ab sofort möglich. Für Fragen steht dir unsere Ausbildungsleiterin Linda Hohenberger gerne unter 09283/595-1122 zur Verfügung.  

Unser Azubiblog

Lamilux Azubis in den Sozialen Netzwerken


Wollt ihr mehr über unsere Azubis und die Ausbildung bei LAMILUX erfahren? Dann schaut doch auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei. Auf Instagram und ihrem eigenen Blog berichten unsere Azubis hautnah von ihrem Berufsalltag und spannenden E4E-Projekten, aber auch über die besten Restaurants und coole Events in der Umgebung. Wir versprechen: Ein Klick lohnt sich!